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Französisches Verteidigungsministerium: IS nicht besiegt

APA/AFP/JACQUES DEMARTHON
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Kritik an US-Präsident Trump: Frankreich erhält Militärpräsenz in Syrien vorerst aufrecht

Die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) ist nach Ansicht des französischen Verteidigungsministeriums nicht besiegt. Der IS sei schwächer als je zuvor, twitterte Ministerin Florence Parly am Donnerstag. Er sei aber "nicht von der Landkarte gelöscht" und müsse "endgültig militärisch besiegt" werden.

Anders als die USA will Frankreich seine Militärpräsenz in Syrien vorerst aufrechterhalten. "Der Kampf gegen den Terrorismus ist nicht beendet", sagte Europaministerin Nathalie Loiseau zur Begründung in Paris. Sie verwies auf den Anschlag in Straßburg mit fünf Toten vom 11. Dezember. Deshalb bleibe Frankreich vorerst weiter militärisch in Syrien engagiert.

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch erklärt, der IS sei in Syrien "geschlagen". Die Regierung teilte daraufhin mit, der Rückzug der 2.000 US-Streitkräfte sei bereits eingeleitet.

Frankreich beteiligt sich mit seiner Luftwaffe und Artillerie an der internationalen Koalition gegen die IS-Miliz. Zudem sind Spezialkräfte zur Unterstützung kurdischer Kämpfer im Einsatz.

(APA)