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Auch US-Sondergesandter für Kampf gegen den IS tritt zurück

Kurz nach Minister Jim Mattis (rechts) ist nun auch Brett McGurk (links) zurückgetreten.
Kurz nach Minister Jim Mattis (rechts) ist nun auch Brett McGurk (links) zurückgetreten.APA/AFP/GETTY IMAGES/WIN MCNAMEE
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Brett McGurk hat seinen Rückzug kurz nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister James Mattis angekündigt.

Auch der US-Sondergesandte für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Brett McGurk, tritt zurück. McGurk gebe seinen Posten mit 31. Dezember auf, sagte ein Vertreter des Außenministeriums in Washington am Samstag.

Die Entscheidung wurde drei Tage nach der überraschenden Ankündigung von US-Präsident Donald Trump bekanntgegeben, alle 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen. Dieser Befehl Trumps war auch der Anlass für den Rücktritt von Minister Mattis am Freitag gewesen.

Trump begründete seine Ankündigung, die US-Soldaten aus Syrien abzuziehen damit, dass der IS sei dort besiegt sei. Dies löste im In- und Ausland große Irritationen und harsche Kritik aus. Fachleute halten den IS keineswegs für besiegt und einen Abzug aus Syrien für hochgefährlich. Nach Darstellung des Senders CNN und anderer US-Medien hatte Trump den Abzug gegen den ausdrücklichen Rat von Mattis wie auch von Außenminister Mike Pompeo und Sicherheitsberater John Bolton beschlossen.

McGurk war noch von Trumps demokratischen Amtsvorgänger Barack Obama zum US-Sondergesandten bei der internationalen Militärallianz gegen den IS ernannt worden, Trump hatte ihn auf dem Posten belassen. Nur wenige Tage, bevor Trump den vollständigen Abzug aus Syrien mit einem Sieg über den IS begründete, hatte McGurk gesagt, dass "niemand" mit Blick auf den Kampf gegen die Terrormiliz von einer "erfüllten Mission" spreche.

 

 

(APA/AFP/Reuters)