Schnellauswahl

Pink steht vor einer doppelten Bewährungsprobe

Claudia Gamon (30) will für die Neos kandidieren.
Claudia Gamon (30) will für die Neos kandidieren.APA/GEORG HOCHMUTH

Thesen für 2019 Sind die Neos tatsächlich die bessere Oppositionspartei? Bei der EU-Wahl steht diese These auf dem Prüfstand – und damit ihre Spitzenkandidatin Claudia Gamon im Mittelpunkt. Die 30-jährige Vorarlbergerin sieht sich als „politischen Oldie“ und „liberale Feministin“.

Des einen Leid, des anderen Freud: Während die SPÖ im auslaufenden Jahr immer tiefer in die Krise rutschte, stiegen die Neos in der öffentlichen Wahrnehmung zur lauteren, konstanteren und damit besseren Oppositionspartei auf. Das wurde ihnen dieser Tage auch von Moderatorin Nadja Bernhard in der „ZiB 2“ attestiert. Dem hatte SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner als Studiogast wenig zu entgegnen. Es sei nicht ihre Art, „mich wie bei einem Pferderennen in der Opposition auszustellen und zu schauen, wer den Kopf vorn hat“. Ein solches Rennen wird es mit der EU-Wahl im kommenden Jahr aber geben.