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Opferschutz: „Strafverschärfung ist nur Kosmetik“

Symbolbild.
Symbolbild.(c) imago/Ralph Peters (Ralph Peters)

Sowohl die Hilfe für Verbrechensopfer als auch die Täterarbeit müssten dringend ausgebaut werden, fordert Udo Jesionek, der Präsident des Opferhilfevereins Weißer Ring.

Wien. „Weitere Strafverschärfung bei Gewalt- und Sexualdelikten“ sind ein zentrales Justizvorhaben der türkis-blauen Bundesregierung. ÖVP-Innenressort-Staatssekretärin Karoline Edtstadler wurde mit der Umsetzung beauftragt. Zwei Kommissionen (Strafrecht und Opferschutz/Täterarbeit) wurden gebildet. Teilergebnisse liegen, wie berichtet, vor, etwa strengere Strafen für Rückfalltäter oder für Täter, die ihre Opfer „nachhaltig“ psychisch beeinträchtigen.