Dem WUK geht es an die Substanz

Obfrau Ute Fragner und Geschäftsleiter Vincent Abbrederis haben eine Spendenaktion gestartet. Reichen wird das allein nicht.
Obfrau Ute Fragner und Geschäftsleiter Vincent Abbrederis haben eine Spendenaktion gestartet. Reichen wird das allein nicht.(c) Akos Burg
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Das Wiener WUK muss renoviert werden, denn nicht nur die alten Kabel sind desolat. Wer das zahlen soll und wie es mit dem alternativen Kulturzentrum weitergeht, ist offen.

Wien. Das WUK steht vor dem Aus. Ein Umbau steht an, nach knapp 40 Jahren Kulturbetrieb ist der mehr als 150 Jahre alte Backsteinbau renovierungsbedürftig. Bloß, es fehlt das Geld. Mit dieser Nachricht hat das Werkstätten- und Kulturhaus in der Währinger Straße zuletzt für Aufregung gesorgt. Was ist los im WUK? Steht das Areal, das seit Jahrzehnten fest zum Kulturleben der Stadt gehört, tatsächlich vor dem Zusperren?

„Das hier, diese Installationen sind mehr als 80 Jahre alt, sie stammen noch aus den Zeiten der Lokomotivfabrik“, sagt Vincent Abbrederis an einer Ecke, an der das Alter des Innenlebens an frei liegenden Leitungen sichtbar wird. Abbrederis ist der Geschäftsleiter des WUK, als solchem machen ihm die alten Installationen Sorgen: Die zuständige Magistratsabteilung 34 (Gebäudemanagement) hat etliche Mängel festgestellt. Eine genaue Überprüfung hat keine drohende Gefahr, aber doch akuten Bedarf, vor allem die Elektrik auszutauschen, ergeben. Allein die Erneuerung der Elektrik koste 850.000 Euro; inklusive Vor- oder Nacharbeiten bzw. eines Gesamtkonzepts samt Sicherheitsbeleuchtung, Brandschutzmaßnahmen und Ähnlichem gehe es womöglich um ein Vielfaches davon.

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