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Neues Jahr, neuer Job

Quelle: www.jobswype

Als Neujahrsvorsatz hat sich ein Großteil der europäischen Arbeitnehmer einen Jobwechsel vorgenommen.

Der europäische Arbeitsmarkt ist in Bewegung: Vier von fünf  Angestellten in Europa haben 2019 ein klares Karriereziel – einen neuen Job. 70 Prozent (Deutschland) bis 92 Prozent (Ungarn) von 5.626 Nutzern der Suchmaschine Jobswype wollten sich zu Jahreswechsel verändern.

In Österreich wollen fast drei Viertel (74 Prozent) sicher einen neuen Job, weitere zehn Prozent vielleicht. Lediglich zehn Prozent verneinen klar.

Die Werte der Schweiz, Irland, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und des Vereinigten Königreichs sind ähnlich. Zählt man die Antwortmöglichkeit „vielleicht“ hinzu, erreichen fast alle Länder Werte über 80 Prozent.

Gehalt ist oft ausschlaggebend

Die Ergebnisse sollten aber nicht als Anzeichen gedeutet werden, dass alle mit ihren derzeitigen Jobs unglücklich sind. Es gibt unterschiedliche Gründe, weswegen sich Arbeitnehmer neue Jobs wünschen. Für viele ist es schlicht und einfach eine Gehaltsfrage. Geht das Unternehmen hier nicht auf die Mitarbeiter zu, werden sie sich am Arbeitsmarkt umschauen.

Die große Bereitschaft zum Jobwechsel erklärt sich auch mit Neujahrsvorsätzen. Man wünscht sich ein angenehmeres Leben. Doch das können auch bessere Arbeitsbedinungen sein.

Boni können Mitarbeiter halten

Was in der Neujahrseuphorie nicht vergessen werden sollte: Die Lage auf den Arbeitsmärkten ist momentan angespannt. Daher empfiehlt sich zuerst die Aussprache mit dem Arbeitgeber. Die Zeit ist genau richtig. Jänner/Februar finden meist die jährlichen Mitarbeitergespräche statt.

Dabei zeigt sich meist, dass nur punktuell Unzufriedenheit herrscht. Der Wechsel in eine andere Abteilung, ein neues Aufgabengebiet, kreative Boni (nicht immer Gehaltserhöhungen) lassen gute Mitarbeiter gerne bleiben.