Aus für "Tschick": Österreichischer Zigarettenproduzent ist pleite

Tschickfabrik
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Das Unternehmen "Tschickfabrik" musste Insolvenz anmelden, eine Fortführung ist nicht geplant. Bald werden die letzten Zigaretten der American Blend-Mischung ausgedämpft sein.

Lange ist der blaue Dunst der österreichischen Zigarettenmarke "Tschick" des Unternehmens "Tschickfabrik" nicht aufgestiegen. Bald werden die letzten Zigaretten der American Blend-Mischung ausgedämpft sein. Denn über das Vermögen der Firma ist am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eingeleitet worden und eine Fortführung der Firma ist laut einer Mitteilung des AKV derzeit nicht geplant.

"Aus einem Stück Österreich ist eine Marke geworden. Endlich gibt es eine Zigarette, die so heißt, wie sie der österreichische Raucher schon immer nennt", hatte der Linzer Reinhard Leitner, Erfinder der "Tschick" und Geschäftsführer des Wiener Unternehmens Tschickfabrik, am 1. September 2014 mitgeteilt, als die Tschick erstmals in Trafiken erhältlich waren. Ein kleiner Teil des Tabaks für die "Tschick"-Mischung stammte aus Österreich.

Langfristiges Ziel von Leitner war es, die Produktion der "Tschick" nach Österreich zu verlagern. Zuvor hatte er sich die Wort-Bild-Marke "Tschick" gesichert.

Leitner bestätigte der APA am Dienstag auf Anfrage die Pleite, wollte sich zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht näher äußern - etwa um über die Insolvenzursachen aufzuklären. Denn auch nach den bisherigen Informationen des AKV sind diese noch offen und werden erst im Zuge des Konkursverfahrens erörtert. Selbiges gilt für die aktuellen Vermögensverhältnisse des Unternehmens, an dem Leitner zuletzt laut Wirtschafts-Compass noch 16 Prozent hielt. Mit 51 Prozent Haupteigentümerin ist eine S-Quad Handels- und Beteiligungs GmbH.

(APA)

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