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Traumjob PR-Berater

So stellt man sich die typische PR-Beraterin vor: im Anzug, sympathisch und clean. Doch es gibt Unterschiede zwischen der Arbeit in einer PR-Agentur und in der Unternehmenskommunikation. Und in der Qualität der Mitarbeiter.

Für viele junge Menschen ist die Kommunikationsbranche ein Traumziel. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen der Arbeit in PR-Agenturen und in der Unternehmenskommunikation, fand eine Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts IFES für den Public Relations Verband Austria (PRVA) heraus.

Vorstellungen verschwommen, trotzdem beliebt

Junge Menschen haben oft keine klaren Vorstellungen vom Tätigkeitsfeld in der PR. Tendenziell wird es als „seriös“ und „vertrauenswürdig“ eingestuft. Einem Job in einer PR-Agentur schreiben sie außerdem Freude an der Arbeit, gute Teams und Flexibilät zu. 

Große Unternehmen und deren Kommunikationsabteilungen higegen verbinden sie mit gutem Einkommen, Aufstiegschancen, Leistungsprämien, Arbeitsplatzsicherheit und guten Weiterbildungsangeboten. Die Work-Life-Balance ist ihnen zunehmend wichtiger als Aufstiegschancen und hohes Einkommen.

Was die Besten anders machen

Was unterscheidet herausragende von durchschnittlichen PR- und Kommunikationsprofis? Vier Aspekte filterte die dpa-Tochter news aktuell heraus:

  • Der Elite ist Unternehmens- und Produktimage wichtiger als der Basis. Reputation ist ihre Leitwährung.
  • Sie hat einen Rundum-Blick auf alle ihre Zielgruppen. Nicht nur die Kunden sind wichtig, auch alle anderen Stakeholder: Mitarbeiter, Aktionäre und die breite Öffentlichkeit.
  • Die Elite sieht sich als Businesspartner des Vorstandes und arbeitet gleichberechtigt mit ihm zusammen. Die Basis steckt sich ihre Ziele selbst oder leitet sie aus der Unternehmensstrategie ab. Kontakt zum Vorstand hat sie wenig.
  • Die Elite sind Netzwerk-Komminikatoren, die ohne Hierarchien auskommen. Die Basis bleibt unter sich.