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Das sind die größten Risken des Jahres

Das Eliten-Stelldichein in Davos beginnt mit einem düsteren Ausblick.
Das Eliten-Stelldichein in Davos beginnt mit einem düsteren Ausblick.APA/AFP/FABRICE COFFRINI
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Das Eliten-Stelldichein in Davos beginnt mit einem düsteren Ausblick.

Davos. Klimawandel, Datenkriminalität, geopolitische Krisen und weltwirtschaftliche Spannungen: Der Risikobericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) zeichnet ein verheerendes Bild vom Zustand der Erde. „Globale Risken nehmen zu, aber der kollektive Wille, sie zu bekämpfen, schwächt sich ab. Stattdessen nimmt die Spaltung zu“, heißt es in der Studie, die am Mittwoch in London vorgestellt wurde.

Wie ernst die Lage ist, zeigen die Titel der einzelnen Kapitel: „Out of Control“ (Außer Kontrolle) heißt eines, ein anderes „Fight or Flight“ (Kampf oder Flucht). Ein besonders hohes Risiko geht demnach vom Klimawandel aus. Erstmals werden in dem jährlich erscheinenden Bericht Umweltprobleme als die drei drängendsten Herausforderungen genannt. Konkret sind dies Wetterextreme, Versagen beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel sowie Naturkatastrophen. „Von allen Risken ist es bei der Umwelt am offensichtlichsten, dass die Welt in eine Katastrophe schlafwandelt“, heißt es in der Studie. Auch Datenbetrug sowie Cyberattacken zählen zu den größten Bedrohungen. (ag.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.01.2019)