Karl-Peter Schwarz

Wer sich den Linken widersetzt, wird als „Nazi“ diffamiert

Im „Kampf gegen rechts“ sind alle Mittel recht – vom Datenklau bis zur physischen Gewalt. Der neue „Antifaschismus“ kopiert bedenkenlos faschistische Methoden.

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Vor einem Jahr wählten die deutschen Grünen Robert Habeck zum Bundesvorsitzenden. Seither war kein Politiker so oft bei den großen Talkshows zu Gast wie er. Bei „Maischberger“, „Anne Will“, „Hart aber fair“ und „Maybrit Illner“ hatte er 13 Auftritte, gefolgt von seiner Ko-Bundesvorsitzenden, Annalena Baerbock; Christian Lindner (FDP) und Peter Altmaier (CDU) hatten je zehn, Katarina Barley (SPD) neun, Sahra Wagenknecht (Linke) sieben und Alexander Gauland (AfD) drei Aufritte. Die Öffentlichen protegieren halt gern Linke.

In diesen Tagen aber gibt es Habeck-Festspiele quer durch die Medien. Der „Spiegel“ setzte Habeck sogar aufs Titelblatt, allerdings nicht als Talkshow-König, sondern als Opfer. Habeck gehört zu den Prominenten, deren private Daten gehackt wurden. AfD-Politiker waren davon nicht betroffen. Die Empörung war groß.