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Willkommen zurück, E.T.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Sprechblase Nr. 274. Warum der Global Native Gesprächsthema ist.

Der Begriff Digital Native zählt längst zum Sprachgebrauch und stimmt nur noch jene betroffen, die sich nachsagen lassen müssen, keiner und damit ein digitaler Analphabet zu sein.
Neu hingegen ist der Begriff – Achtung, Sprechblase – Global Native. Die Erfinder dieser Zuschreibung verstehen darunter Menschen, die gar nicht anders können, als global zu denken. Sie verfügen also über Global Mindset, wie man so schön sagt.
Die Erfinder wollen übrigens nun auch herausgefunden haben, dass 70 Prozent der Online-Unternehmen international agieren. Gratulation, sie haben verstanden, dass das World Wide Web eine grenzenlose, ja globale Angelegenheit ist.
Noch ist allerdings nicht ganz klar, ob das Gegenteil von Global Native der Local Native ist (man wird ja immer lokal geboren) oder ob es sich um den E.T., den Extra-Terrestrischen, handelt.

 

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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