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Europas Angst vor Chinas Einkaufslust

Chinesische Postmitarbeiter sortieren die Paketberge, die Alibaba am selbst erfundenen Singles’ Day in die Welt schickt.
Chinesische Postmitarbeiter sortieren die Paketberge, die Alibaba am selbst erfundenen Singles’ Day in die Welt schickt.VCG via Getty Images
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Der chinesische Onlinekonzern Alibaba spannt ein milliardenschweres globales Handelsnetz. In Deutschland sind die Händler und Logistiker zunehmend nervös: Übernahmefantasien der Chinesen machen die Runde.

Wien. Jack Ma hat nie ein Geheimnis daraus gemacht. Sein chinesischer Onlineriese Alibaba, der das Leben und Wirtschaften von mehr als 500 Millionen Chinesen dominiert, soll keine Hausmacht bleiben. Ihm schwebt ein globaler Konzern vor. „Wir wollen jedes Lager, jede Stadt, jeden Haushalt verbinden“, ließ er wissen. Kostenpunkt: 13 Mrd. Euro. So viel will die finanzstarke Firma aus Hangzhou in fünf Jahren in ihre globale Expansion investieren. Das Ganze soll eine digitale Welthandelsplattform unter chinesischem Schirm werden und genießt volle Unterstützung in Peking.