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Zumtobel zahlt gefeuertem Ex-Chef 1,5 Millionen Euro nach

Ulrich Schumacher erhält von Zumtobel eine Nachzahlung
Ulrich Schumacher erhält von Zumtobel eine NachzahlungHANS KLAUS TECHT / APA / picture
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Der Rechtsstreit zwischen dem Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel und Ex-Chef Ulrich Schumacher ist beigelegt.

Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat sich im Rechtsstreit mit seinem früheren CEO Ulrich Schumacher auf einen Vergleich geeinigt. Die Zumtobel-Gruppe bezahle an Schumacher 1,5 Millionen Euro brutto und damit rund ein Drittel der von Schumacher geforderten 4,4 Millionen Euro, teilte Zumtobel am Mittwoch mit. Am Freitag entscheidet der Aufsichtsrat über die Annahme des Vergleichs.

Der überwiegende Teil der 1,5 Millionen Euro entfalle auf Entgeltansprüche aus vergangenen Geschäftsjahren, hieß es bei Zumtobel. Der Betrag sei bereits rückgestellt.

Zumtobel und Schumacher hatten sich per sofort am 1. Februar vergangenen Jahres getrennt, obwohl sein Vertrag bis 2020 gelaufen wäre. In seiner Klage sah Schumacher seine Entlassung als ungerechtfertigt an. Seine Forderung stütze er auf die in seinem CEO-Vertrag festgeschriebenen Gehälter und Boni. Außerdem wollte er für das Risiko entschädigt werden, keinen gleichwertigen Manager-Job mehr zu bekommen. Zumtobel hingegen machte vor Gericht vier Gründe für Schumachers Ablöse geltend, darunter die Zerrüttung des Verhältnisses mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jürg Zumtobel oder auch rund 20 ohne Genehmigung des Aufsichtsrats abgeschlossene Geschäftsverträge.

(APA)