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Wie die Österreicher ticken

WIEN: EROeFFNUNG 'STEIERMARK FRUeHLING' AM RATHAUSPLATZ
Das Leben in der Stadt und am Land ist manchmal sehr unterschiedlich. In gewissen Dingen ticken die Österreicher aber alle gleich.APA/ERWIN SCHERIAU
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Wie lang brauchen wir im Bad, und wer bekommt ein Gute-Nacht-Bussi? Eine Studie hat den typischen Tag der Österreicher untersucht.

Wann die Wiener aufstehen, diese Frage hat kürzlich ja viele beschäftigt. Aber wie sieht es mit den Österreichern allgemein aus? Was ist das erste, was sie in der Früh tun? Wie lang stehen sie im Badezimmer und freuen sie sich überhaupt, in die Arbeit zu gehen?

Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com hat die täglichen Routinen der Österreicher mit der repräsentativen Studie "24 Stunden Österreich" unter die Lupe genommen und erforscht, wie sich ihr Tag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen gestaltet. Dabei wurden 3035 "web-aktive Personen" aus Österreich zwischen 14 und 69 Jahren gefragt, wie ihr gestriger Tag abgelaufen ist.

Gleich zu Beginn des Tages offenbart sich erstaunliches: Die Hälfte der Österrreicher startet gut gelaunt in den Tag. Lediglich jeder Zehnte ist, wenn er das Bett verlassen muss, "sehr schlecht gelaunt". 

38 Prozent der befragten Österreicher geben oder bekommen nach dem Aufstehen ein Guten-Morgen-Bussi (38 Prozent), bei einem Drittel führt der erste Weg auf die Toilette, während andere schnurstracks die Kaffeemaschine ansteuern (10 Prozent). “Nicht ohne mein Handy“ lautet die Devise insbesondere für die 14 bis 19-Jährigen, die das Bett nicht ohne einen ersten Blick auf ihr Smartphone verlassen (20 Prozent).

marketagent.com

Im Badezimmer angekommen räumen die Österreicherinnen mit dem Klischee auf, stundenlang Zeit vor dem Spiegel zu verbringen. 15 Minuten benötigen Sie im Mittel zum Zähne putzen, für die Körperpflege  und damit lediglich um 3 Minuten länger als die Männer.

Ein großer Teil der Befragten startet voller Vorfreude in den Arbeitstag (43 Prozent), wobei der Großteil auf dem Weg ins Büro nicht auf seine persönliche Komfortzone verzichten möchte und mit dem Auto fährt (62,6 Prozent). 24,6 Prozent nutzen öffentliche Verkehrsmittel, 12 Prozent gehen zu Fuß, nur 4,3 Prozent fahren mit dem Rad.

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Knapp ein Fünftel der Befragten haben sich nicht auf die Arbeit gefreut. Ob das mit dem Stresslevel zusammenhängt? Zwei Drittel haben den Arbeitstag stressig oder zumindest teilweise stressig empfunden, 14,3 Prozent sogar an Kündigung gedacht.

 

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Auch wenn der Arbeitstag stressig war, nur ein Drittel der befragten entkommen der Arbeit im Haushalt. Dabei sind die meisten Österreicher mit Aufräumen und Geschirrspüler aus- und einräumen beschäftigt. Und natürlich kochen, denn 74,5 Prozent haben Zuhause zu Abend gegessen. 8,8 Prozent haben das Abendessen ganz ausgelassen. 

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Schlafen gehen die meisten, egal ob unter der Woche oder am Wochenende, um 23:00 Uhr. Davor wird jedenfalls noch ferngesehen, Zähnegeputzt oder aufs Klo gegangen. Die meisten jedoch schließen ihren Tag mit dem "Gute-Nacht-Bussi" ab.

 

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(red.)