Die Risikoaufschläge für griechischen Anleihen ist erneut gestiegen, dadurch wird die Sanierung Griechenlands noch schwerer. Die triste Lage in dem Land hat auch Auswirkungen auf die gemeinsame Währung.
Die weiter steigenden Risikoaufschläge (Spreads) für griechische Staatsanleihen haben den Euro Donnerstagvormittag unter Druck gesetzt. Die Gemeinschaftswährung fiel auf 1,3302 Dollar nach 1,3334 Dollar im US-Vorabendgeschäft. Der Spread der zehnjährigen griechischen Staatspapiere gegenüber der deutschen Bundesanleihe mit gleicher Laufzeit stieg auf 423 Basispunkte und damit den höchsten Stand seit Einführung des Euro.
"Die Refinanzierung Griechenlands wird dadurch noch schwerer und teurer", hieß es in einem Marktkommentar der Saxo Bank. Die gestiegene Unsicherheit trieb Anleger in die als sicherer Hafen geltenden Bundesanleihen, der Bund-Future stieg um 43 Ticks auf 123,55 Zähler. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,082 Prozent.
(APA)