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Österreich stößt mit neuem Bond auf Rekordnachfrage von 28 Milliarden Euro

Österreich hat heute eine zehnjährigen Anleihe im Volumen von fünf Milliarden Euro emittiert. Internationale Investoren hätten mehr als das Fünffache gezeichnet.

Eine neue österreichische Bundesanleihe ist heute bei internationalen Investoren auf eine außergewöhnliche hohe Nachfrage gestoßen. Die Auftragsbücher wiesen zum Schluss einen Rekordwert von über 28 Milliarden Euro auf, das größte jemals verzeichnete Ordervolumen in der Geschichte der Republik. Von der neuen zehnjährigen Benchmark-Anleihe wurden 5 Milliarden Euro emittiert.

Die hohe Nachfrage wirkt sich auch günstig auf die Emissionsrendite aus. Bei der Preisfeststellung am Dienstagnachmittag vergrößerte sich der Zinsabstand auf 19 Basispunkte unterhalb des Midswaps, dem Mittelwert der aktuellen Zehnjahreszinssätze. Vor einem Jahr wurde eine vergleichbare Anleihe mit 18 Basispunkten unterhalb Midswap verkauft.

Die Begebungsrendite betrug schlussendlich 0,545 Prozent. Die Anleihe ist mit einem Kupon von 0,50 Prozent ausgestattet, die Laufzeit endet am 20. Februar 2029, teilte die Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) am späten Dienstagnachmittag auf APA-Anfrage mit. Die OeBFA managt die Finanzschulden der Republik Österreich und kümmert sich unter anderem um die Begebung der Bundesanleihen.

Aufgrund der heutigen Neubegebung wurde der Auktionstermin für kommenden Dienstag abgesagt.

(APA)