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Trentino: Skispaß mit Gardaseeblick

Am Berg. Die Gipfel sind beeindruckend, die Ausblicke viel­fältigst.
Am Berg. Die Gipfel sind beeindruckend, die Ausblicke viel­fältigst.(c) imago/MITO (imago sportfotodienst)

Im Trentino liegen Skiberge, die die italienische Lebensart mit älplerischem Eigensinn verbinden.

Tina Stolcis blickt in die untergehende Sonne, auf schroffe, braunrote Felsen, die beinahe einem herbstlichen Wald gleichen – Alpenglühen. Unromantische Seelen bezeichnen die Rosafärbung der Dolomiten als Resultat ihrer spezifischen Zusammensetzung aus Kalziumkarbonat und Magnesium. Am späten Nachmittag glitzert jetzt auch greller Schnee auf der Hochebene von Paganella, Schnee aus Abermilliarden von Kristallen. In den Tälern gehen die Lichter an, darüber breitet sich ein endloser blauer Himmel aus. Vor zwei Jahrzehnten hat Stolcis in diesen Bergen eine Skischule gegründet. Die 56-Jährige ist gelernte Rechtsanwältin, stammt sie doch aus einer Anwaltsdynastie. Da das Skifahren, das sie einst professionell betrieb, sie nie ganz losgelassen hat, hängte sie letztlich die Juristerei an den Nagel.