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Wie ein Bitcoin-Vermögen auch den Tod seines Besitzers überlebt

Produktpräsentation Chainlock
Produktpräsentation Chainlock(c) OeSD/APA-Fotoservice/Hörmanding
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Ein Börsenbetreiber stirbt und nimmt Kryptogeld im Wert von mehr als 100 Millionen mit ins Grab. Kein Einzelfall. Immer wieder gehen Bitcoins verloren. Worauf Anleger achten müssen – und welche Lösungen es schon gibt.

Wer will, kann mit Bitcoins Geld speichern, senden und empfangen, ohne jemals ein Bankkonto besessen zu haben. Er kann sein Vermögen über Staatsgrenzen bewegen und vor den Augen des Staates oder des Partners verstecken. Aber Bitcoin hat auch eine andere Seite: Wer ganz eigenständig über sein Vermögen verfügen will, muss enorme Sicherheitsvorkehrungen treffen. Auch für den eigenen Tod. Gerade geht der Fall des Kanadiers Garry Cotten um die Welt. Er betrieb die Börse QuadrigaCX. Und als er im Dezember überraschend starb, nahm er Zehntausende Kryptomünzen im Gegenwert von mehr als 100 Millionen Dollar mit ins Grab. Wobei: Ganz so stimmt das nicht.

Die Bitcoins sind schon noch da. Es hat nur niemand mehr Zugriff. Cottens Lebensgefährtin versucht seit Wochen, seinen verschlüsselten Laptop zu knacken. Sie hat sogar Experten engagiert. Erfolglos. Die Gelackmeierten sind jetzt die Anleger, die ihr Geld auf der Börse haben liegenlassen, statt selbst die Verantwortung zu übernehmen.

Und die Angehörigen Cottens, der auch ein beträchtliches Bitcoin-Privatvermögen gehabt haben dürfte. Es ist nicht der erste derartige Fall. Einer Studie der Forensiker von Chainalysis zufolge sind 2,8 bis 3,8 Millionen Bitcoins für immer verschwunden.

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