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Hello, Mr. President!

Auf Donald Trump warten noch in diesem Monat wichtige Termine. Er soll Österreichs Sebastian Kurz und Nordkoreas Kim Jong-un treffen. Hoffentlich kommt da nichts durcheinander.

Trump: Welcome, my friend! Ich bin so froh, dass Sie endlich beschlossen haben, in Ihrem Land etwas abzurüsten!
Kurz: Aber gerne, Mister President, lange hätten es die Eurofighter doch ohnedies nicht mehr gemacht.
Trump: Well, ich sehe, wir verstehen uns! Aber wir sollten noch darüber reden, wie Sie den Kontakt zum Süden normalisieren.
Kurz: Das ist schwierig, weil im Süden mit Peter Kaiser noch ein Sozialist regiert. Aber wir suchen nach einer friedlichen Lösung.
Trump: Oh, im Süden sitzt der Sozialist?! Aber, sagen Sie, haben Sie nicht auch radikale Elemente in Ihrer Regierung?
Kurz: Ja, aber denen muss man nur erlauben, dass weiter überall Rauch aufsteigen darf, und schon sind sie glücklich!
Trump: Ich warne euch: Wenn ihr Rauch aufsteigen lasst, meine Bombe raucht doppelt so viel und reicht bis zu euch nach Korea!
Kurz: Äh, don't you know me? I am Mister Short, the political rock star from Vienna! Austria, Falco, Sound of Music, Lipizzaner . . .
Trump: Ah, Lipizzaner, Sonja Klima, of course! Please sit down, my dear friend from North Australia! (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

[P5JME]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2019)