Pkw-Neuzulassungen im Jänner um 11,6 Prozent gesunken

Im Jänner wurden in Österreich 507 Elektro-Pkws neu zugelassen
Im Jänner wurden in Österreich 507 Elektro-Pkws neu zugelassenDie Presse/Fabry

Das Neuwagengeschäft war zu Jahresbeginn rückläufig. Lediglich bei Elekro-Autos gab es es deutliches Plus.

Im Jänner 2019 gab es um 11,6 Prozent weniger Pkw-Neuzulassungen als im Vorjahresmonat - das geht aus den Berechnungen der Statistik Austria hervor. Bei den Neuzulassungen aller Kraftfahrzeuge (Kfz) gab es einen Rückgang von 8,6 Prozent. Ein deutliches Plus verzeichneten hingegen Pkws mit Elektroantrieb (+26,4 Prozent).

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen beliefen sich im Jänner 2019 auf 25.257 Pkws. Das sind um 11,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Sowohl benzinbetriebene (-8,2 Prozent) als auch dieselbetriebene (-16,6 Prozent) Pkws verzeichneten starke Rückgänge.

Im Jänner 2019 wurden 507 Elektro-Pkws neu zugelassen. Das sind um 26,4 Prozent mehr als im Jänner 2018, wo es noch 401 Pkws mit Elektroantrieb waren. Unterschiedliche Entwicklungen gab es bei den Hybrid-Varianten: Pkws mit einem Benzin/Elektro-Antrieb sanken von 818 zugelassenen Autos im Vorjahresmonat, auf 515 Pkws im Jänner 2019. Bei den Diesel/Elektro-Antrieben gab es einen starken Zuwachs von lediglich 11 Pkws im Jänner 2018 auf 227 im Jänner 2019.

Die Österreicher beziehen einen Großteil ihrer Pkws immer noch aus Deutschland: der Marktanteil nach Herkunftsländern beträgt hier 42,5 Prozent. Die Top-Marken bei den Neuzulassungen waren VW (Marktanteil: 17,4 Prozent), Skoda (Anteil: 9,4 Prozent) sowie Seat( Anteil: 9,1 Prozent).

Einen deutlichen Anstieg gab es bei Motorrädern: Hier stieg die Anzahl gegenüber Jänner 2018 um 59,6 Prozent. Bei Motorfahrrädern waren es allerdings um 16,5 Prozent weniger.

Insgesamt wurden in Österreich im 30.466 Kraftfahrzeuge (Kfz) neu zugelassen. Das sind um 8,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.