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Bill Cosby vergleicht sich mit politischen Gefangenen

Bill Cosby wurde in drei Fällen schuldig gesprochen und zu drei bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Bill Cosby wurde in drei Fällen schuldig gesprochen und zu drei bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt.(c) imago/ZUMA Press (Bastiaan Slabbers)
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Der ehemalige Schauspieler, der wegen sexueller Nötigung verurteilt wurde, empfindet keine Reue.

Der wegen sexueller Nötigung verurteilte Ex-Schauspieler und -Comedian Bill Cosby (81) hat sich in seiner ersten öffentlichen Mitteilung aus der Haftanstalt mit politischen Gefangenen verglichen, wie der US-Sender CNN am Donnerstag berichtete. Seine "politischen Anschauungen" nannte er als einen Grund dafür, dass er nun "in einem Raum aus Stahl und Eisen" sitze.

Cosbys Sprecher Andrew Wyatt hatte die Erklärung am Mittwoch veröffentlicht. Darin vergleicht Cosby seine Zelle im Gefängnis im US-Staat Pennsylvania mit denen von "einigen der größten politischen Gefangenen" wie Martin Luther King Jr., Mahatma Gandhi und Nelson Mandela.

Keine Reue, da unschuldig

Laut einer Mitteilung, die am Donnerstag auch auf Cosbys Facebook-Seite veröffentlicht wurde, empfinde er "keine Reue", denn er sei unschuldig. Sprecher Wyatt erklärte, Cosby gehe es im Gefängnis gut. Bei seinen Besuchen sei nichts Trauriges zu spüren.

Cosby war wegen sexueller Nötigung in drei Fällen schuldig gesprochen und im September zu drei bis zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Prozess ging es um einen Fall aus dem Jahr 2004, insgesamt hatten mehr als 60 Frauen Cosby sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Seine Anwälte haben einen Antrag auf Berufung eingereicht. Die Entscheidung darüber könnte sich aber noch Monate hinziehen.

(APA/dpa)