Wertsachen

Nein, Italien wird kein Gold verkaufen

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Italiens Innenminister Matteo Salvini provoziert gern. Am Gold wird er sich aber die Zähne ausbeißen.APA/AFP/MARCO BERTORELLO

Italiens Innenminister Matteo Salvini wirft gierige Blicke auf die Goldreserven. Aber dass Rom wirklich verkauft, ist extrem unwahrscheinlich. Das hätte schlicht keinen Sinn.

Es geht wieder los. In schönster Regelmäßigkeit widmen sich populistische Politiker den Goldreserven ihres Landes. Mit gierigen Blicken. Diesmal ist es Matteo Salvini, der eleganteste Italiener seit Nero, der sich am Nationalschatz zu schaffen machen will. Der Lega-Chef will gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Schulden tilgen und die von ihm verhasste Elite in der Notenbank bestrafen. Salvini ist noch immer im Wahlkampf. Er will beim Volk Punkte sammeln mit Euro- und Brüssel-Bashing. „Italiens Gold den Italienern“ lautet das Motto. Was steckt wirklich dahinter? Könnte Italien Gold verkaufen, um Schulden zu tilgen? Hat die Regierung Zugriff? Oder ist das alles nur ein großes Theater?