Modepalast 2010
Groß, grün und global
Österreichs größte Expo für Mode, Schmuck und Accessoires freut sich aufs Wiener MAK. Vom 23. bis 25. April 2010 werden dort Street Couture, Urban Fashion und – anlässlich des Grünschwerpunkts – Öko-Mode in Szene gesetzt.
Der Modepalast ist eine internationale Verkaufsausstellung für junge Mode und residiert von 23. bis 25. April erstmals im Wiener MAK. Die Jahre zuvor war er im Museumsquartier zu Gast. Präsentiert werden Damen- und Herrenkollektionen heimischer Modemacher und internationaler Newcomer sowie eine breite Auswahl an Schmuck- und Accessoire-Design. Bild: Eine Kreation des italienischen Labels Baiba Ripa. Das Label achtet vor allem auf Verzierungen.
(c) Modepalast
Mehr Raum für Mode: Von mehr als 200 Labels, die sich für die Teilnahme am Modepalast beworben haben, finden über 130 Aussteller Platz auf rund 1500 Quadratmetern. Als Antwort auf die große Nachfrage nach Ausstellungsflächen wird der Modepalast seine neue Heimat im MAK beziehen. Bild: ebenfalls Baiba Ripa.
(c) Modepalast
"Die Räumlichkeiten und die gute internationale Positionierung des MAK passen hervorragend zu unseren neuen Zielsetzungen", erklären Cloed Baumgartner und Jasmin Ladenhaufen, die beiden Organisatorinnen der Verkaufsausstellung.Bild: Schmuck von Anne Gericke, inspiriert von der Leidenschaft der Fotografie. Der klare Rahmen unterstreicht das Prinzip der Reduktion und des begrenzten Raums.
(c) Modepalast
Zur Feier der bereits achten Edition des etablierten Mode- und Lifestyle-Events haben die Veranstalter in diesem Jahr einen Grün-Schwerpunkt ausgerufen. Neben Ready-to-Wear, Street Couture und Urban Fashion liegt das Hauptaugenmerk in diesem Jahr auf "Öko-Mode" und Slow Fashion. Bild: Mode von ica watermelon (DE). Das Label verwendet ausschließlich hochwertige natürliche Materialien wie Biobaumwolle, Leinen und Wolle.
(c) Modepalast
Im Rahmen dessen wird auch ein Slow Fashion Award vergeben. Ebenso veranstaltet das "Schaufenster Magazin" der "Presse" einen Fotowettbewerb zum Themenschwerpunkt. "In den ersten beiden Jahren war das wirklich nur ein Thema für Insider, jetzt gibt es kaum eine Messe, die keine Green Area hat", erzählte Lisa Niedermayr der "Presse", die gemeinsam mit Barbara Irma Denk die Agentur Slow Fashion betreibt. Bild: ebenfalls ica watermelon (DE).
(c) Modepalast
Eine Reihe von Side Events bildet den Auftakt zur neuesten Ausgabe Österreichs größter Verkaufsausstellung für Mode, Schmuck und Accessoires. So wird die neue Modepalast-Saison mit "After Work Meeting Points" eingeleitet. Am 20. April präsentieren im MAK-Design-Shop Jutta Pegenzer ("fabrics interseason") und das "Wiener Geflecht" ihre neuen Kollektionen, allerdings nur vor ausgewähltem Publikum.Bild: Ein Entwurf der ungarischen Designerin Dóra Konsánszky. Ihre Arbeit reflektiert die Dualität von Weiblichkeit und Struktur, beeinflusst von dreidimensionalen Schnitten und französischen Miederwaren.
(c) Modepalast
Zurück zum Modepalast: Neue Catwalk-Formate und Diskussionen mit Szene-Insidern sollen die Expo zu einer Plattform für Networking machen und den Diskurs über Mode fördern. Lifestyle und Shopping stehen hier in Verbindung mit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Branche.Bild: Eine Kreation des Studio B3 aus Polen. Jede (Damen-)Kollektion enthält eine "Redesign-Linie" aus wieder verwendeten, nicht mehr benötigten Kleidungsstücken. Für die nächste Frühjahr/Sommer-Saison plant Studio B3 erstmals eine kleine Herrenkollektion.
(c) Modepalast
Höhepunkte an den ersten beiden Modepalast-Tagen bilden erstmals Fashion Shows um 20 Uhr. Mit neuen, unkonventionellen Konzepten präsentieren Designer wie art point (AUT/RU), masi (AUT) oder RoyalBLUSH (CH) ihre aktuellen Kollektionen. Mode von Frau Blau vom "israel fashion server" trifft auf "Green fashion" von Daniel Kroh (D). Bild: Kindermode von BuaMädscha (AUT).
(c) Modepalast
Hier im Bild zu sehen eine weitere Kreation des österreichischen Labels BuaMädscha. Nach dem Vorbild der alten Tradition, Kinderkleidung mit Liebe zu fertigen, kreiert Nina Schanitz alltagstaugliche Kindercouture, die auch mal schmutzig werden darf.
(c) Modepalast
Das österreichische Necomer-Label meshit (im Bild) wird auch vertreten sein. Die Kollektionen bestechen durch ihre Vielfältigkeit und beinhalten sowohl sportliche als auch elegante Elemente. Der lockere Look wird durch weite Schnitte und fließende Stoffe unterstützt.
(c) Modepalast
Tata Christiane Couture (im Bild) ist ein in Paris und Berlin ansässiges Label, das die Vision eines zeitgenössischen Straßenkostüms entworfen hat. Tata Christiane vereint anspruchsvolles Vintage, Museumsgewänder und die groteske Bekleidung alter Damen miteinander. Kurz: verstörende Schönheit geprägt von Zerfall, Extravaganz und Maßlosigkeit.
(c) Modepalast
Im Bild eine Impression von Anita Steinwidder. Als Ausgangsmaterial für ihre Kollektionen wählt die Architektin hauptsächlich gebrauchte Kleidung, die zerschnitten und neu arrangiert werden. Dabei setzt Steinwidder ihre Schwerpunkte auf Oberflächen, Texturen und grafische Elemente.
(c) Modepalast
Magdalena Schaffrin ist bekannt für ihre figurbetonten Businesslooks (siehe Bild). Die Designerin arbeitet nicht im klassischen Zwei-Kollektionen-Jahresrhythmus, sondern in einer "globalen Saison". Für Schaffrin bedeutet das, sich auf eine Kollektion zu konzentrieren, deren Stücke in wärmeren Materialien für den Winter und in leichten Materialien für den Sommer geordert werden können.
(c) Modepalast
Das Label codierbar?! (im Bild) unterstreicht die Ausrichtung des Modepalasts auf Männermode. Die Designlinie ist pragmatisch und anders, eine gute Schnittmenge aus dem, was Männer wollen und Frauen attraktiv finden. Kleinserienproduktion, Stoffe aus und Fertigung in Deutschland bilden das Fundament des Labels.
(c) Modepalast
Der Name Von Bardonitz basiert auf einer erlebnisreichen Familiengeschichte und begründet sich in Berlin durch die Ur-Enkelin des Barons von Bardonitz. Von Bardonitz bedient sich klassischer Herrenschnitte (siehe Bild).
(c) Modepalast
Neben diesen sind auch etablierte österreichische Brands und "Stammgäste" der Modemesse am Start. Darunter Ina Kent, km/a, mangelware, Maronski, Marcel Ostertag, Martina Rogy und ulliKo. Bild: Auch das deutsche Label goyagoya wird bei der Expo im MAK vertreten sein.
(c) Modepalast
Das Gastland Schweden zeigt zum Themenschwerpunkt "Green" in der Ausstellung "green fashion Sweden" modische Statements auf einem eigens entworfenen zweistöckigen Palastambiente."Unser Ziel ist es, hier einen Imagewandel einzuleiten", so Cloed Baumgartner und Jasmin Ladenhaufen, die Initiatorinnen des Events, zum Öko-Thema. Im Bild eine weitere Kreation von Anita Steinwidder.
(c) Klaus Fritsch
Tageseintritt: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt für Schüler und Studenten) Kombiticket: 12 Euro (gültig an allen 3 Messetagen) Öffnungszeiten: Fr, 23. April, 12 bis 22 UhrSa, 24. April, 11 bis 22 UhrSo, 25. April, 11 bis 19 UhrMehr Informationen: www.modepalast.com
(c) Modepalast