Ungarn und Italien befördern sich ins Abseits

Ungarns Ministerpräsident Orbán (l.) sympathisiert offen mit Wladimir Putin.
Ungarns Ministerpräsident Orbán (l.) sympathisiert offen mit Wladimir Putin.(c) REUTERS (LASZLO BALOGH)

Der Widerwille der beiden populistischen Regierungen, außenpolitische Entscheidungen mitzutragen, verärgert die anderen EU-Staaten. Das könnte vor allem Budapest nach der Europawahl teuer zu stehen kommen.

Brüssel. Am Freitagvormittag zog Budapest die Notbremse: Bei der Sitzung der EU-Botschafter in Brüssel stimmte Ungarns Vertreter doch noch dem Text der Schlussfolgerungen über die EU-Beziehungen mit der Schweiz zu. Am Mittwoch hatte er seine Zustimmung noch verweigert. Denn in diesen sehr allgemein gehaltenen Ausführungen fand sich auch ein Verweis darauf, dass die Union mit der Schweiz in Fragen der Migrationspolitik weiterhin zusammenzuarbeiten gedenke.

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