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Diamantenskandal: Justiz ermittelt gegen fünf italienische Banken

FILE PHOTO: The UniCredit-Banca di Roma bank headquarters is seen in Rome
Staatsanwalt ermittelt gegen Bank.REUTERS
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Der Diamantenpreis soll zum Nachteil von Anlegern in die Höhe betrieben worden sein. Auch gegen Bank-Austria-Mutter UniCredit laufen Ermittlungen.

Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen fünf italienische Banken wegen eines mutmaßlichen Betrugs um den Verkauf von Diamanten an Investoren und Anleger. Darunter seien auch die Bank Austria-Mutter UniCredit und Intesa Sanpaolo, berichteten italienische Medien am Dienstag.

Der Vorwurf des schweren Betrugs wurde gegen zwei Gesellschaften erhoben, die zwischen 2012 und 2016 künstlich den Wert von Diamanten in die Höhe getrieben haben sollen. Überhöhte Diamantenwerte wurden von den beiden Gesellschaften in Tageszeitungen veröffentlicht, um mit der Unterstützung der in den Sog der Ermittlungen geratenen Banken, Anleger zum Erwerb der Diamanten zu bewegen. Auf diese Weise seien tausende Anleger geprellt worden, lautet der Verdacht der Mailänder Ermittler.

Zu den Opfern des Betrugs zählen mehrere prominente Unternehmer und Stars des italienischen Showbiz. 700 Mio. Euro wurden im Rahmen der Untersuchung beschlagnahmt. Die Ermittlungen betreffen auch die börsennotierte Bank BPM, das toskanische Geldhaus Monte Paschi di Siena und Banca Aletti.

(APA)