Sie wissen, wo's langgeht, und machen auch sonst Reisen bequemer.
Navigationsgeräte sind längst kein Luxus mehr. Vor allem die portablen Modelle haben den Massenmarkt erreicht. Sie sind nicht nur erschwinglich, sondern bieten auch immer mehr Komfort. Touchscreen und dynamische Routenberechnung mittels TCM sind fast Standard, und die aktuellen Geräte warnen den Fahrer auch vor (fest installierten) Radarfallen.
MP3-Player und Freisprecheinrichtung
Die neuen Navi-Portables-Wegweiser unterhalten den Reisenden zudem mit MP3-Musik. Diese wird auf dem nicht von der Navigationssoftware belegten Teil der bis zu zwei GB großen Speicher abgelegt. Viele aktuelle Navigationsgeräte verfügen über Bluetooth und dienen auch als Freisprecheinrichtung für kompatible Handys.
Dabei erhalten die Platzhirsche wie TomTom oder Garmin zunehmend Konkurrenz. Jüngstes Beispiel ist der Monitor- und LCD-TV-Hersteller V7, der ab Februar ein 250 Euro teures Navi-Gerät auf den Markt bringt. Auch die Quereinsteiger JVC und Sony haben vor Weihnachten neue Geräte präsentiert. JVC setzt beim KV-PX70 – wie auch Garmin bei seinem Topmodell nüvi 660 – auf das 16 : 9-Breitbildformat. Sony will bei seinen NV-U51D und NV-U71T mit geschwindigkeitsabhängiger Lautstärkeanpassung die Ansagen im Auto besser hörbar machen. Portable-Vorreiter TomTom will dazu gleich das Autoradio selbst nutzen: Für die TomTom-Navis der GO-Serie ist ab Februar für rund 50 Euro ein passender FM-Transmitter verfügbar, der die Wegansagen oder auch Musik eines angeschlossenen iPod per UKW-Funk in das eigene Autoradio bringt.
Zudem hat TomTom mit Fujitsu-TEN eine Navi-Lösung entwickelt, die ab Werk in das Armaturenbrett integriert ist, aber einen herausnehmbaren Teil besitzt, der bei Bedarf als vollwertiges Portable-Navi fungiert. Das System soll ab Sommer in verschiedenen Automodellen angeboten werden.