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Bawag-Großaktionär Cerberus für Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank

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APA/AFP/DANIEL ROLAND

Der Sinneswandel beim Großaktionär hat laut "Handelsblatt" mehrere Gründe. Man bezweifle, dass die Deutsche Bank aus eigener Kraft zum Erfolg zurückkehren könne.

Der Großaktionär Cerberus unterstützt nach "Handelsblatt"-Informationen einen möglichen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank. Der US-Finanzinvestor, der sich 2017 noch gegen eine Fusion ausgesprochen habe, habe seine Meinung inzwischen geändert und befürworte nun eine Verschmelzung beider Geldhäuser, sagten mehrere mit dem Thema vertraute Personen der Zeitung.

Die Deutsche Bank und die Commerzbank wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Bei Cerberus war am Abend niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Für den Sinneswandel bei Cerberus gibt es dem Blatt zufolge einige Gründe. Zum einen wüchsen bei den Amerikanern die Zweifel, dass die Deutsche Bank aus eigener Kraft wieder zurück auf die Erfolgsspur findet. Zum anderen sei Cerberus der Ansicht, dass sich der technologische Wandel in der Bankbranche mit vereinten Kräften besser bewältigen lasse. Zusammen könnten beide Institute mehr in neue Technologien investieren und in anderen Bereichen Kosten sparen.

(APA/Reuters)