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Burger King übernimmt Rosenberger-Standorte

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Fast Food jetzt auch an zahlreichen Autobahnraststätten(c) imago/Eibner (Fleig / Eibner-Pressefoto)
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Die Fast-Food-Kette holt sich die Restaurants des insolventen Raststättenbetreibers. Die Marke Rosenberger soll erhalten bleiben.

Die US-Fastfoodkette Burger King schlägt beim insolventen Raststättenbetreiber Rosenberger zu. Der österreichische Franchisenehmer TQSR werde die Rosenbergeranteile übernehmen, teilte Creditreform am Mittwoch nach einer Gläubigerausschusssitzung mit. Der Kaufpreis beträgt der Aussendung zufolge 40 Mio. Euro, davon werden 30 Mio. Euro in die Raststätten investiert, der Rest geht an die Gläubiger.

Burger King will laut Creditreform an der Marke Rosenberger festhalten, geplant ist auch ein eigener "Rosenburger". Der Rosenberger-Standort in Haag in Niederösterreich soll wieder eröffnet werden. Geschlossen wird hingegen die Raststätte Lindach in Oberösterreich, das kostet 19 Jobs.

Lang war die Liste der kolportierten Interessenten. ÖBB-Caterer Josef Donhauser hatte  sich vergangene Woche nach Prüfung der Unterlagen zurückgezogen. Landzeit-Chef Wolfgang Rosenberger dementierte. Der Fast-Food-Kette McDonald's sagte ebenfalls ab: „Wir sind weder in Gesprächen noch in Verhandlungen.“ Bei McDonald's hätte man Interesse für einzelne Standorte gezeigt. Der Masseverwalter Lind hielt aber an einem Standort-Paket fest. Und das holte sich jetzt Burger King. 

(APA)