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Wo die Problemzonen von Weight Watchers liegen

Oprah Winfrey talks on stage during a taping of her TV show in the Manhattan borough of New York City
Oprah Winfrey half Weight Watchers 2015 aus der Krise. Nun soll der Star wieder bei der Kundenakquise nachhelfen.(c) REUTERS (Carlo Allegri)
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Diäten sind out. Ihr ältester Anbieter muss sich neu erfinden. Das gelingt trotz Promi-Unterstützung nur bedingt.

Menschen auf Diät kennen das: Das Resultat bleibt hinter den guten Vorsätzen zurück. Beim börsenotierten Konzern Weight Watchers drückte sich das am Dienstag in einem 36-prozentigen Kurssturz nach Börseschluss aus. Dabei hatte die älteste Abnehmfirma der Welt in den vergangenen Jahren versucht, alles richtig zu machen.

Weight Watchers hatte aus dem Jahr 2015 gelernt, als die Aktie nicht einmal mehr vier Dollar wert war. Die sofort in Auftrag gegebenen Marktforschungen zeigten, wo das Problem lag: Weight Watchers, das Menschen seit 1963 mit Punktezählen und gemeinsamen Abwiege- und Motivationstreffen beim Abnehmen hilft, war in die Jahre gekommen. Es wurde als Marke für Hausfrauen im mittleren Alter gesehen, ähnlich hip wie Tupperware-Partys. Dass immer mehr kostenlose Fitness-Apps und einflussreiche Instagram-Stars die Kunden streitig machten, half auch nicht.