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Stiftung für arbeitslose AMS-Trainer - bis jetzt fast ohne AMS-Trainer

Weniger Arbeitslose, weniger Trainer werden gebraucht.(c) Clemens Fabry
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Für 1200 AMS-Trainer, die wegen Budgetkürzungen ihren Job verlieren, wurde eine "stiftungsähnliche Maßnahme" eingerichtet und 8,7 Millionen Euro bereit gestellt. Aber der Ansturm hält sich in Grenzen. Denn die Sache hat einen Haken.

Wien. Es war im November, und die Diskussion um die Einsparungen im AMS-Budget immer noch in vollem Gange. Da kündigte Sozialministerin Beate Hartinger-Klein von der FPÖ an, dass es eine „stiftungsähnliche Maßnahme“ für jene rund 1200 Trainer und Deutschlehrer geben werde, die im Zuge der Budgetkürzungen ihren Job verlieren. Das Arbeitsmarktservice hat heuer bekanntlich 1,25 Mrd. Euro für Fördermaßnahmen zur Verfügung, nach 1,4 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Regierung argumentiert die Kürzungen mit den besseren Arbeitsmarktdaten. Die Zahl der Arbeitslosen (ohne Schulungsteilnehmer) soll heuer von 313.000 auf 308.600 sinken. Die Vertreter der Bildungsinstitute finden, man brauche die Trainer trotzdem: Für Sprachkurse für anerkannte Flüchtlinge und zur Qualifizierung potenzieller Fachkräfte, die in den Unternehmen gebraucht werden.

Ende Dezember wurde die „stiftungsähnliche Maßnahme“ für Trainer und Sprachlehrer dann beschlossen. Aber der Ansturm hält sich in Grenzen.