4:0 – Rapid hofft weiter auf die Meisterrunde

FUSSBALL TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SKN ST. POeLTEN - SK RAPID WIEN
APA/HERBERT NEUBAUER

Bundesliga: Kantersieg in St. Pölten gibt Didi Kühbauer weiter Auftrieb. Nur noch ein Punkt fehlt, vorerst, auf Austria und Sturm Graz.

Wien. Rapid darf weiterhin auf die Teilnahme an der Meisterrunde der Fußball-Bundesliga hoffen. Die Hütteldorfer feierten am Samstag durch Treffer von Andrija Pavlovic (17.), Dejan Ljubicic (45.), Christoph Knasmüllner (52.) und Mario Sonnleitner (68.) einen 4:0-Sieg in St. Pölten. Sie schoben sich damit auf Platz sieben und liegen vorerst einen Punkt hinter Austria und Sturm Graz. Vor dem Ende des Grunddurchgangs treffen die Grün-Weißen noch auswärts auf Mattersburg und daheim auf Hartberg – und jetzt wittert man in Hütteldorf neue Höhenluft.

Gegen St. Pölten holte Rapid in diesem Kalenderjahr den dritten Sieg im dritten Spiel auf nationaler Ebene, und das auf souveräne Art und Weise. Wermutstropfen für die Wiener war, dass Murg noch vor der Halbzeit verletzt ausgetauscht werden musste wegen einer Sprunggelenksverletzung. Allerdings: der für ihn eingewechselte Schobesberger sorgte für Schwung und bereitete das 3:0 und 4:0 vor.

Unter Kühbauer ergatterten die Niederösterreicher in neun Runden 20 Punkte, sein Nachfolger Ranko Popovic hält bei neun Zählern aus zehn Runden. „Sie gaben mir die Chance, Rapid-Trainer zu werden. Aber jetzt ist kein Platz mehr für Sentimentalitäten. Rapid muss im oberen Playoff dabei sein. Daran glauben wir, dafür spielen wir. Wir haben unsere Pflicht erfüllt, das ist beruhigend. Jetzt schauen wir, was die anderen machen.“

In St. Pölten wird man es verschmerzen, 7600 Zuschauer hinterließen beim Kassier ein Strahlen. Und, als Tabellendritter hat man noch immer sehr gute Chancen auf die Meisterrunde.

Fit für SSC Napoli

Salzburg lieferte eine gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League in Neapel ab. Die Salzburger setzten sich gegen WAC klar mit 3:0 durch. Tore von Dabbur (4., 68.) und Wolf (29.) machten die erste Saisonniederlage auf nationaler Ebene – 0:2 gegen Rapid – halbwegs vergessen.

Salzburg ist mittlerweile nicht nur 57 Pflichtspiele zu Hause ungeschlagen. Mit 38 Liga-Heimspielen ohne Niederlage kratzen die Bullen bereits am Bundesliga-Rekord von SSW Innsbruck (39 in den Jahren 1982-1984).

Ein Lebenszeichen lieferte Admira ab. Die Südstädter gewannen das Keller-Derby gegen Altach mit 1:0 – und sind nicht mehr Tabellenletzter.