Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen

Gefragt waren vor allem Einfamilienhäuser und Gebäude, weniger Grundstücke und kaum Wohnungen.
Gefragt waren vor allem Einfamilienhäuser und Gebäude, weniger Grundstücke und kaum Wohnungen.Pixabay

Immobilien im Gesamtwert von fast 32 Milliarden Euro wurden im Vorjahr österreichweit gehandelt. Gefragt waren vor allem Einfamilienhäuser. Immobilienvermittler Remax erwartet auch heuer ein gutes Immobilienjahr.

Die Nachfrage nach Immobilien ist auch voriges Jahr nicht abgerissen. Die Zahl der im amtlichen Grundbuch registrierten Immobilienkäufe stieg 2018 in Österreich um 6,6 Prozent auf über 129.000. Im Fünfjahresvergleich sei das eine Steigerung um fast 59 Prozent, gab der Immobilienvermittler Remax am Mittwoch bekannt. Der Gesamtwert der gehandelten Immobilien stieg um 13 Prozent auf 31,8 Milliarden Euro.

Gefragt waren vor allem Einfamilienhäuser und Gebäude, weniger Grundstücke und kaum Wohnungen, ermittelte Remax. Mit einem Verkaufswert von fast zehn Milliarden Euro war Wien der Hotspot in Österreich. Von der Anzahl her führte Niederösterreich mit über 26.000 Immobilien-Verkäufen. Die stärksten Landeshauptstädte waren Graz, Salzburg und Linz.

Die Top-5-Bezirke in Wien nach Verkaufswert waren Landstraße (eine Milliarde Euro), Donaustadt (941 Millionen Euro), Döbling (629 Millionen Euro), Favoriten (541 Millionen Euro) und Floridsdorf (525 Millionen Euro). Nach der Anzahl der Verbücherungen lagen Donaustadt (2.258 Stück), Favoriten (1.806), Landstraße (1.697), Floridsdorf (1.567 Stück) und Leopoldstadt (1.355) vorne.

2019 dürfte sich am Immobilienmarkt nichts Wesentliches ändern. "Wir sind auch für heuer sehr optimistisch und erwarten wieder ein gutes Immobilienjahr. Das Angebot ist zwar knapp, aber immer noch gut und die Nachfrage nach Immobilien ist sowohl von Eigennutzern als auch Anlegern weiterhin sehr hoch", erwartet Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Remax Österreich.