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Papst: Justiz soll sexuellen Missbrauch ahnden

Papst Justiz soll sexuellen
(c) AP (Pier Paolo Cito)
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Papst Benedikt XVI kündigt an, sexuellen Missbrauch durch Priester durch die Justiz ahnden zu lassen. Bei einem Treffen mit Opfern in Malta versicherte er seine Scham über das Leid, das ihnen wiederfahren ist.

Papst Benedikt XVI. ist am Sonntagnachmittag während seines Besuchs in Malta mit Opfern sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester zusammengetroffen. Die Männer als Kinder in den 1980er und 90er Jahren von katholischen Priestern in einem Waisenhaus missbraucht.Benedikt äußerte nach Angaben des Vatikan seine Scham und sein Bedauern über das Leid, das den Männern zugefügt wurde. Der Besuch in Malta ist die erste Auslandsreise des Papstes, seitdem der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche immer weitere Kreise zieht.

Papst kündigt "wirksame Maßnahmen" an

Der Papst hat seinem Sprecher zufolge bei dem Treffen angekündigt, sexuellen Missbrauch durch Priester durch die Justiz ahnden zu lassen. Er werde alles in seiner Macht stehende tun, damit die Täter zur Rechenschaft gezogen würden. Darüber hinaus werde die Kirche wirksame Maßnahmen treffen, um junge Menschen künftig vor Übergriffen zu schützen, sagte Benedikt am Sonntag nach Angaben von Federico Lombardi in Valletta.

 

(Ag.)