„Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer“: Worauf der Blick fällt

„So trotz ich allen Rezensenten der Welt.“ Karl-Markus Gauß.
„So trotz ich allen Rezensenten der Welt.“ Karl-Markus Gauß.Kurt Kaindl/bildrecht.at

In seiner „Abenteuerlichen Reise durch mein Zimmer“ richtet Karl-Markus Gauß den Blick auf Gegenstände in seiner Wohnung, die Außenstehenden kaum bedeutsam erscheinen mögen, die aber davon erzählen, was ihm im Leben wichtig war und ist.

Die Konzentration auf den privaten Raum, die zwangsläufig mit einer Abkehr von der Welt einhergeht, diese hochgradige Hinwendung zum Ich hat Karl-Markus Gauß noch nie gefeiert. Dagegen hat er sich stets mit Energie und Ausdauer viel lieber einer Literatur zugewendet, die standhaft ihren eigenen Weg aus dem engen Raum des Vertrauten hinaus in noch ungesichertes Gelände gesucht hat, unbekümmert um den Beifall der gerade herrschenden Wertauffassungen. Etwa Albert Ehrenstein, dem Gauß sein erstes Buch gewidmet hat.