Wochenrückblick

Diese fünf Wirtschaftsgeschichten sollten Sie gelesen haben

TIROL: KLIMA-DEMO - 'FRIDAYSFORFUTURE'
So geht Klimastreik in Wien.APA/MARKUS STEGMAYR

Ein Sparbuch für das 21. Jahrhundert, ein Flaschentrick fürs autonome Fahren, eine gestrauchelte Online-Hausverwaltung, zu hohe Wohnungskosten für Jungfamilien und ein Interview über überbewertete Ideen. Diese Wirtschaftsgeschichten sorgten diese Woche für Gesprächsstoff.

"Und, gehen deine Kinder auch demonstrieren?" Das war das wirklich wichtige Thema dieser Woche bei den Redaktionsversammlungen. Am Freitag schwänzten bekanntlich tausende Schüler die Schule, um für ein Umdenken in Sachen Erderwärmung zu demonstrieren. Ups! Hab ich jetzt "schwänzen" geschrieben? Natürlich meinte ich "engagierten" sich Jugendlich für die Umwelt. Und sicher nicht nur vormittags.

Wir haben uns natürlich auch viele Gedanken über den Klimaschutz gemacht. Matthias Auer stellte die Frage: "Wie notwendig ist der Klimastreik?" Und er gab auch gleich seine fachlichen Antworten dazu. Fazit: Wir müssen anders wohnen, essen, reisen und konsumieren.

Anders reisen: Davon schreibt Norbert Rief regelmäßig. Er ist aber noch eher - ein Benzinbruder - und steht dazu. "Autonomes Fahren dank des Flaschentricks" heißt sein etwas subtiler Text. Ist aber eher mit Augenzwinkern zu lesen.

Anders investieren: Damit hat sich Nikolaus Jilch diese Woche auseinandergesetzt. "Gesucht: ein Sparbuch für das 21. Jahrhundert" heißt sein Artikel. Und darin geht er die Frage nach, wie man heute noch sparen kann. Bei Nullzins ist das bekanntlich nicht so einfach. Jilch hat aber eine gute Alternative zum etwas überwutzelten Sparbuch. Und nein, es ist nicht der Bausparer.

Anders wohnen: Ja, dieses Thema beschäftigt viele Menschen mehr oder weniger freiwillig. Christian Höller sah sich eine Studie aus Deutschland an - und überprüfte, ob die Ergebnisse auch für Österreich gelten. Was dabei herauskam, lesen Sie hier: "Hohe Mietpreise: Familien verlassen die Großstädte"-

Anders interviewt: Nicole Stern hat wieder einmal mit einem Prominenten über Geld gesprochen. Diesmal war es der Start-up-Netzwerk-Gründer Bernhard Lehner. "Ideen sind überbewertet", sagt er und erzählt, warum mit Ideen alleine noch keiner reich geworden ist. Es geht nämlich immer ums Umsetzen.

Womit wir wieder beim Klimastreik wären: Ab sofort wird also umgesetzt, liebe Kinder. U-Bahn statt Uber, Urlaub am Bauernhof statt Disneyworld, Brettspiel statt Playstation, Bioladen statt Burgerbude. Das wird bestimmt ein interessantes Wochenende.