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Bisher 32.000 Unterschriften für Erhalt von Karfreitag als Feiertag

Die Petition der evangelischen Kirche hat 35.000 Unterstützer als Ziel. Am Donnerstag trief Bischof Bünker Nationalratspräsident Sobotka zur Übergabe der Unterschriften.

Die von der evangelischen Kirche gestartete Online-Petition zum Erhalt des Karfreitags als Feiertag haben bisher rund 32.000 Personen unterzeichnet. Am Donnerstag trifft der lutherische Bischof Michael Bünker Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP), um die Unterschriften zu übergeben. In einem offenen Brief zum bevorstehenden Karfreitag wandte sich der Bischof an die Gläubigen seiner Kirche.

Initiiert haben die Unterschriftenaktion die Vizepräsidentin der evangelischen Synode, Gisela Malekpour, und der Kärntner Superintendent Manfred Sauer. Bei der Übergabe Donnerstagvormittag werden neben Bünker und Malekpour auch der reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld und Oberkirchenrat Karl Schiefermair anwesend sein. Selbst gestecktes Ziel der Aktion sind übrigens 35.000 Unterschriften.

Aufruf zum Gottesdienstbesuch am Karfreitag

Indes wandte sich Bünker erneut an die Mitglieder der evangelischen Kirchen, deren hoher Feiertag aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs  von der Regierung gestrichen wurde. Der erste Vorschlag mit einem "halben" Feiertag hätte "unser Gottesdienstleben zerstört", schreibt er darin. "Aber dass Evangelische nun einen Urlaubstag nehmen müssen, um am Karfreitag den Gottesdienst besuchen zu können, lehnen wir strikt ab."

Für den kommenden Karfreitag am 19. April ruft der Bischof auf, möglichst zahlreich an den Gottesdiensten teilzunehmen: "Zeigen wir, wie wichtig der Karfreitag ist!"

(APA)