Identitären-Sprecher Sellner wollte SPÖ 15 Euro spenden

Identitären-Sprecher Martin Sellner, der vom Attentäter von Christchurch eine Spende in Höhe von 1500 Euro erhalten hatte, wollte der SPÖ Geld zukommen lassen.

Die SPÖ hat sich Montagabend verärgert über den Versuch von Identitären-Sprecher Martin Sellner gezeigt, ihr eine Spende von 15 Euro zukommen zu lassen. In einem Tweet sprach die Partei von einem "schlechten Scherz". Die Überweisung sei fehlgeschlagen, "doch so oder so: Geld von Rechtsextremen würden wir nie annehmen!".

Sellner, der vom Attentäter von Christchurch eine Spende in Höhe von 1500 Euro erhalten hatte, wollte damit auf seiner Meinung nach ungerechtfertigte Reaktionen hinweisen. Die SPÖ habe zum Attentäter jetzt "eine ähnlich große Verbindung" wie er, meinte er Ende vergangener Woche.

"Statt solche kindischen und dümmlichen PR-Gags zu fabrizieren, sollte Herr Sellner lieber nachdenken, warum ein rechtsextremer Attentäter ihm Geld schickt - und ihm offenbar im Geiste nahesteht", meinte man bei der SPÖ. Sie dürfte nicht alleinige Adressatin dieser Aktion wurde. Auch die britische Organisation "Hope not Hate" berichtete via Twitter von einer Spende des "Rassisten" in Höhe von zehn Pfund (11,65 Euro), die man umgehend retourniert habe.

 

(APA)