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FPÖ beteiligt sich an europäischer Rechtspopulisten-Allianz

FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache
FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian StracheAPA/HANS PUNZ
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"Klares Ziel ist es, aus drei Fraktionen am Ende eine gemeinsame möglich zu machen", sagte Vizekanzler Strache. Er selbst wird bei der Präsentation in Mailand fehlen.

FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat am Mittwoch bestätigt, dass sich seine Partei an der europäischen Rechtspopulisten-Allianz beteiligt, die am Montag in Mailand präsentiert werden soll. Er selbst werde den Termin nicht wahrnehmen, sehr wohl aber andere Vertreter der FPÖ, sagte er nach dem Ministerrat.

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega habe für Montag zu einer Pressekonferenz eingeladen, man wolle die Ergebnisse der Gespräche vieler Parteien vorstellen. "Klares Ziel ist es, aus drei Fraktionen am Ende eine gemeinsame möglich zu machen", sagte Strache im Pressefoyer nach der Regierungssitzung.

Unterschiedliche Parteifamilien

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als sein Koalitionspartner stand dabei neben ihm und kommentierte das Projekt eher zurückhaltend. Ihm sei wichtig, dass die EVP, an der die ÖVP beteiligt ist, wieder stärkste Kraft bei der Europawahl werde. "Ich habe die Hoffnung, dass es für uns gut ausgeht." Es sei eine Tatsache, dass ÖVP und FPÖ unterschiedlichen Parteienfamilien angehöre, und "ich muss nicht auf jeden Inhalt eingehen, den ich ablehne".

Auch die Alternative für Deutschland (AfD) wird laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen Vertreter zu dem Treffen in Mailand schicken. Die Absicht, nach der Wahl die Bildung einer möglichst großen rechten Fraktion anzustreben, hatte Parteichef und AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Jörg Meuthen, bereits beim Europa-Parteitag im Jänner erklärt.

(APA)