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An der Wien verdoppelt sich die Wiener Oper

Doubletten, aber auch attraktive Ergänzungen des Repertoires bringt die Spielzeit 2019/20.

Etliche attraktive Ergänzungen zum Wiener Opernrepertoire steuern Theater an der Wien und Kammeroper in der kommenden Saison bei, aber auch einige Doubletten von Werken, die an der Staatsoper Jahr für Jahr auf dem Spielplan stehen, darunter Antonín Dvořáks „Rusalka“ (Maria Bengtsson in der Titelpartie), mit der der Premierenreigen an der Wien am 19. September 2019 anheben wird (Dirigent: David Afkham/Regie: Amélie Niermeyer).

Am 1. Oktober folgt in der Kammeroper die Premiere von Gounods „Faust“ (G. Rizzi/N. Habjan). Mozarts „Titus“ mit Joseph Kaiser in der Titelpartie (Stefan Gottfried/Sam Brown) folgt am 17. Oktober, Spontinis „Vestalin“ mit Elza van den Heever als erste Rarität am 16. November (B. de Billy/Johannes Erath).

Erinnerung an einen großen Abend der Wiener Volksoper bringt Händels „Giustino“ in der Kammeroper am 4. Dezember (Markellos Chryssicos/James Darrah), einen weiteren Neuzugang für den Wiener Spielplan die polnische Nationaloper „Halka“ von Stanisław Moniuszko (Łukasz Borowicz/Mariusz Treliński) mit Corinne Winters und Piotr Beczała 15. Dezember.

„Salome“ von Richard Strauss mit Marlis Petersen kommt am 18. Jänner unter Leo Hussains Leitung heraus – wieder in einer Inszenierung Nikolaus Habjans. „Egmont“ von Christian Jost kommt unter Michael Boder, inszeniert von Keith Warner, am 17. Februar 2020 zur Uraufführung. Zum Beethoven-Jahr gibt es dann in Ergänzung der beiden „Fidelio“-Versionen, die an der Staatsoper im Jubiläumsjahr zu erleben sind, die Zweitfassung der Oper, die 1806 an der Wien zur Uraufführung gekommen ist, am „Originalspielort“, inszeniert von Christoph Waltz, dirigiert von Manfred Honeck mit Nicole Chevalier und Joseph Kaiser (18. März).

 

Asmik Grigorian als „Norma“

Prokofieffs „Feuriger Engel“ mit Aušrinė Stundytė (C. Trinks/Andrea Breth – 16. April) und Bellinis „Norma“ mit Asmik Grigorian (Diego Matheuz/Vasily Berkhatov – 15. Mai) runden den Premierenreigen im Haupthaus ab, „Genie“ von Tscho Theissing (5. März) und Glucks „Orpheus“ (Raphael Schluesselberg/Philipp M. Krenn – 19. Mai) in der Kammeroper.

Konzertante Aufführungen gibt es unter anderem von Mozarts „Don Giovanni“ mit Erwin Schrott unter Giovanni Antonini sowie Rossinis „La donna del lago“ mit Lena Belkina. (sin)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.04.2019)