Schnellauswahl

Ermittlungen gegen Bischof Schwarz blockiert

Österreichs umstrittenster Bischof: Alois Schwarz wurde im vergangenen Frühjahr von Klagenfurt nach St. Pölten versetzt.
Österreichs umstrittenster Bischof: Alois Schwarz wurde im vergangenen Frühjahr von Klagenfurt nach St. Pölten versetzt.(c) Georges Schneider / picturedesk. (Georges Schneider)

Die Arbeit der Staatsanwaltschaft Graz wegen des Verdachts der Untreue gegen den Bischof steht. Unterlagen der Kirche fehlen. Gleichzeitig wartet auch Rom – auf die Entscheidung der Justiz.

Wien. Man könnte von einer paradoxen Situation sprechen. Die österreichische Justiz wartet auf die katholische Kirche. Die Zentrale im Vatikan wiederum wartet auf die österreichische Justiz. Währenddessen versucht die Hauptperson Business as usual.

Also: Die Ermittlungen der Justiz gegen den St. Pöltner Diözesanbischof Alois Schwarz sind nicht abgeschlossen. Es besteht der Verdacht der Untreue (Paragraf 153 Strafgesetzbuch) im Zusammenhang mit Handlungen im Bistum Gurk-Klagenfurt während dessen vieljähriger Amtszeit 2001 bis 2018. Deshalb wird ein Ermittlungsverfahren gegen den Bischof geführt, so der korrekte Terminus.

Mehr erfahren

Piano Position 2