Wiener Börse am Abend: Freundlicher Wochenbeginn

Der ATX startete mit einem Kursplus von fast einem Prozent in die neue Woche. Auch das internationale Umfeld zeigte sich von seiner freundlichen Seite.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 27,11 Punkte oder 0,99 Prozent auf 2.758,14 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.775 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:

  • Dow Jones/New York +0,37 Prozent
  • DAX/Frankfurt +1,15 Prozent
  • FTSE/London +0,61 Prozent
  • CAC-40/Paris +1,24 Prozent.

Der ATX startete mit einem Kursplus in die neue Woche. Auch das internationale Umfeld zeigte sich von seiner freundlichen Seite. Die Meldungslage in Wien blieb sehr dünn. "Es gab kaum kursrelevante Nachrichten. Aber der ATX konnte an die Freitagsgewinne anschließen", kommentierte ein Händler das Geschehen.

In einem festeren europäischen Sektor konnten auch die heimischen Bankwerte zulegen. So schlossen Erste Group um 2,52 Prozent fester bei 34,55 Euro und Raiffeisen International verbesserten sich um 1,10 Prozent auf 38,70 Euro.

Unter den weiteren Indexschwergewichten zogen voestalpine in einem starken europäischen Rohstoff-Sektor um 3,58 Prozent auf 29,83 Euro an. OMV gewannen 0,73 Prozent auf 29,16 Euro. Gegen den Trend büßten Telekom Austria 1,05 Prozent auf 10,34 Euro ein. Die Aktien der Post schlossen um 1,00 Prozent tiefer bei 21,68 Euro.

Palfinger konnten mit einem Kursanstieg um 3,28 Prozent auf 21,43 Euro an die deutlichen Freitagsgewinne anknüpfen. Zumtobel zogen um 2,84 Prozent nach oben auf 17,40 Euro. Im Immobilien-Sektor legten Immofinanz 3,77 Prozent auf 3,30 Euro zu und Immoeast schlossen 2,92 Prozent höher bei 4,94 Euro.

Rosenbauer gaben um 1,54 Prozent auf 30,67 Euro nach. Die UniCredit hat ihr Kursziel von 31 Euro sowie die "hold"-Einstufung bestätigt. AT&S verbesserten sich geringfügig um 0,09 Prozent auf 10,93 Euro. Der Leiterplattenhersteller plant für das neue Geschäftsjahr 2010/11 ein rund 17-prozentiges Umsatzplus und mehr als sieben Prozent EBIT-Marge, wurde bekannt.

(Forts.) ger ~

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(APA)

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