Wiener Börse in der Früh: ATX 0,32 Prozent im Minus

Der ATX zeigte sich nach uneinheitlichen Übersee-Vorgaben im Gleichklang mit dem europäischen Umfeld mit leichten Abschlägen.

Die Wiener Börse hat sich am Dienstag im frühen Handel bei durchschnittlichem Anfangsvolumen mit etwas schwächerer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 2749,20 Punkten nach 2758,14 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 8,94 Punkten bzw. 0,32 Prozent.

Der ATX zeigte sich nach uneinheitlichen Übersee-Vorgaben im Gleichklang mit dem europäischen Umfeld mit leichten Abschlägen. In einem schwachen europäischen Sektor büßten auch die heimischen Bankaktien an Wert ein.

So notierten Erste Group im Frühhandel um 1,01 Prozent tiefer bei 34,20 Euro. Raiffeisen International mussten einen Abschlag in Höhe von 1,03 Prozent auf 38,30 Euro verbuchen. Bei den Versicherern gaben UNIQA 0,64 Prozent auf 13,90 Euro nach.

Verbund zeigten sich nach Vorlage von Zahlen für das erste Quartal um 0,17 Prozent leichter bei 28,76 Euro. Die Ergebnisse sind belastet von schwachen Großhandelspreisen und einer geringen Wasserführung stark gesunken. Für das Gesamtjahr 2010 erwartet der Verbund rund 25 Prozent weniger EBIT und Nettogewinn als im Vorjahr.

voestalpine korrigierten nach den klaren Vortagesgewinnen um 0,80 Prozent nach unten auf 29,59 Euro. Telekom Austria schwächten sich um 0,48 Prozent auf 10,29 Euro ab. OMV konnten sich hingegen leicht um 0,14 Prozent auf 29,20 Euro verbessern.

Der ATX Prime notierte bei 1312,95 Zählern und damit um 0,39 Prozent oder 5,11 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 22 mit tieferen und drei unverändert. In fünf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 1.819.557 (Vortag: 2.264.571) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 35,541 (35,85) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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