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Identitäre demonstrieren am Samstag vor Justizministerium

Die rechtsextremen Identitären wollen am Samstag gegen einen auch vom Christchurch-Attentäter beschworenen „Großen Austausch“ protestieren. Zwei Gegendemos sind angekündigt.

Die rechtsextremen Identitären sehen sich weiter als Opfer einer "Diffamierungskampagne" und wollen sich mit einer Demonstration Gehör verschaffen. Die im Internet angekündigte "Kundgebung für Meinungsfreiheit und gegen den großen Austausch" am Samstag vor dem Justizministerium hat auch ihre Gegner auf den Plan gerufen: Die "Offensive gegen rechts" kündigte eine Gegendemonstration an.

"Wir schüren keinen Hass und wenden keine Gewalt an", beteuern die Identitären auf ihrer Website, stellen ihre Demonstration aber gleichzeitig unter das Motto des auch vom Christchurch-Attentäter verwendeten Slogans vom "großen Austausch" ("Great Exchange"). Man wolle mit dem "friedlichen und entschlossenen Protest" eine "offene Debatte über jene Themen anstoßen, die leider immer noch viel zu oft unter den Tisch gekehrt werden", so die Identitären.

Die Gegendemonstrationen der "Offensive gegen rechts" sowie eine weitere der "Plattform für eine menschliche Asylpolitik" starten schon vorher vor dem Denkmal der Republik nahe dem Parlament sowie am Schottentor in der Wiener Innenstadt. Von der Polizei gab es auf APA-Anfrage noch keine Auskunft, wie man mit den drei Demonstrationen umgehen werde. Derzeit liefen noch Besprechungen dazu, hieß es. Die Öffentlichkeit soll am Freitag informiert werden.

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