Alteingesessener Linzer Steinmetzbetrieb Friepess ist insolvent

78 Beschäftigte sowie auch 200 Gläubiger sind von der Insolvenz des 1949 gegründeten Unternehmens betroffen.

Der alteingesessene Linzer Steinmetzbetrieb Friepess ist pleite. Die Firma "Diplom-Architekt Albert Friepess Gesellschaft m.b.H. & Co KG" hat am Landesgericht Linz den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt, informierte die Creditreform am Freitag. 78 Beschäftigte und rund 200 Gläubiger sind betroffen. Die Passiva sollen rund 11,6 Mio. Euro betragen.

Als Grund für die Insolvenz gab das 1949 gegründete Unternehmen hohen Konkurrenzdruck und verschobene Aufträge an, für die bereits Vorleistungen erbracht worden seien, teilte der Gläubigerschutzverband mit. Geplant sei die Fortführung des Betriebs. Den Gläubigern wird eine Quote von 20 Prozent zahlbar binnen zwei Jahren angeboten.

Erst am Mittwoch hatte das Linzer Traditionsunternehmen, der Dachdecker- und Spenglerbetrieb "Schopf Fassadenbau GmbH", Insolvenz angemeldet. In diesem Fall liegen die ungedeckten Passiva bei 1,45 Mio. Euro. Der Betrieb hat 15 Mitarbeiter. Auch hier ist eine Fortführung des Unternehmens beabsichtigt.