Die Bilanz

Österreichs doppeltes Migrationsproblem

Absolventen heimischer Unis (hier die WU Wien) verlassen das Land, niedrig Qualifizierte kommen rein.
Absolventen heimischer Unis (hier die WU Wien) verlassen das Land, niedrig Qualifizierte kommen rein.(c) Willfried Gredler-Oxenbauer/picturedesk.com

Hoch Qualifizierte wandern ab, niedrig Qualifizierte füllen die Lücke auf: Wir werden uns nicht nur um geordnete Zuwanderung kümmern müssen, sondern auch um deutlich attraktivere Bedingungen für heimische Topkräfte.

Österreich ist ein Zuwanderungsland: Seit 1960 ist die Bevölkerung von sieben auf 8,7 Millionen gewachsen. Bei einer Fertilitätsrate, bei der sie eigentlich hätte schrumpfen müssen. Die demografische Lücke ist also durch starken Zuzug aus dem Ausland mehr als gefüllt worden. Besonders kräftig durch die jüngste Migrationswelle auf der Asylschiene.