Guter Start ins Investmentjahr

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Das Beratungsunternehmen CBRE zieht eine positive Bilanz über die Immobilien-Investmentaktivitäten im ersten Quartal 2019.

Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE, gibt sich zuversichtlich, dass 2019 ein gutes Jahr für den österreichischen Investmentmarkt wird. Als Indiz wertet er das hohe Volumen der ersten drei Monate des Jahres: Demnach wurden insgesamt 830 Millionen Euro investiert, wobei mit 71 Prozent einmal mehr der Großteil auf Büroimmobilien entfiel. Mit einem Anteil von zwölf Prozent lagen Hotels an zweiter Stelle, neun Prozent entfielen auf Wohnimmobilien. CBRE geht davon aus, dass der Anteil letzterer in den kommenden Monaten deutlich anwachsen wird und verweist in diesem Zusammenhang auf die prall gefüllte Projektpipeline.

Auffallend ist die starke Präsenz ausländischer Investoren: Rund 62 Prozent des Investmentvolumens steuerten nichtdeutsche, internationale Investoren bei, deutsche kamen auf 21 Prozent, österreichische folgen mit 17 Prozent erst an dritter Stelle.

Ungebrochen ist der Trend zu Forward Deals. Nachdem bereits 2018 rund 18 Prozent des Investmentvolumens in dieser Form abgewickelt wurde, sollte es laut CBRE heuer ähnlich weitergehen. Mittlerweile sind Zeitspannen von 18 bis 24 Monaten zwischen Verkauf und Fertigstellung keine Seltenheit mehr. „Geht es nach den Entwicklern, könnten die Immobilien noch früher – bereits in der Planungsphase – verkauft werden. Um dies zu erreichen, müssen die Projekte allerdings von der Lage her unkritisch und damit gut vermietbar sein“, meint Fichtinger.

Die Spitzenrenditen haben im ersten Quartal in allen Assetklassen leicht nachgegeben: Büroimmobilien liegen derzeit bei 3,7 Prozent, Einkaufszentren bei 4,05, Fachmarktzentren bei 5,5 und Logistikimmobilien bei 4,85 Prozent.