Wiener Börse am Abend: Leichte Entspannung

Nach zwei starken Verlusttagen ging es mit dem ATW wieder nach oben. Er stieg um 0,5 Prozent auf 2643,90 Einheiten.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 13,09 Punkte oder 0,50 Prozent auf 2643,90 Einheiten.

Nach zwei starken Verlusttagen mit ATX-Abschlägen von jeweils mehr als zwei Prozent ging es in Wien in einem freundlichen Umfeld wieder nach oben. Ein Marktteilnehmer sprach von einer leichten Entspannung nach den Rating-Abstufungen für Griechenland, Portugal und Spanien an den Vortagen.

Bei einigen Werten sah man nach den jüngsten massiven Rückgängen nun eine leichte Erholung. Meldungen zu heimischen Unternehmen lagen nur wenige vor. Die Erste Group wird zum Wochenschluss über die Ergebnisse des Erstquartals berichten. Die Erste-Papiere befestigten sich um 1,61 Prozent auf 33,52 Euro.

UNIQA-Titel zogen deutlich um 6,72 Prozent auf 14,77 Euro an. Der Versicherungskonzern erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2010 ein um 40 bis 50 Prozent höheres Konzernergebnis vor Steuern, wurde bei der Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben.

Telekom Austria-Papiere erholten sich um 2,88 Prozent auf 10,00 Euro, nachdem die Telekomtitel am Mittwoch um mehr als vier Prozent abgerutscht waren. Ohne bekannte fundamentale Nachrichten sanken voestalpine um 2,07 Prozent auf 28,37 Euro.

Unter den weiteren heimischen "blue chips" sanken OMV um 0,36 Prozent auf 27,45 Euro. Verbund gaben um 1,50 Prozent auf 27,58 Euro ab. Raiffeisen International befestigten sich um 0,27 Prozent auf 36,60 Euro.

Conwert befestigten sich um 0,46 Prozent auf 8,66 Euro. Die Eigentümerverhältnisse bei der Immobilienfirma conwert wurden neu geordnet. Ein Konsortium um die Investmentberatungsfirma Petrus Advisors ist neuer Kernaktionär und kann dank Syndizierungen über 17 Prozent der Stimmen verfügen, teilte conwert mit.

Nach einer neuen Analystenmeinung legten Post-Papiere um 0,37 Prozent auf 21,58 Euro zu. Die Experten von CA Cheuvreux haben ihr Anlagevotum für die Aktien der heimischen Post AG von "Outperform" auf "Underperform" deutlich nach unten revidiert.

(APA)

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