"Once Upon a Time... in Hollywood" ist doch noch rechtzeitig fertig geworden: Der Film mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt erzählt von einem Star und seinem Double.
Der neue Film von Quentin Tarantino, "Once Upon a Time... in Hollywood", mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt nimmt am Wettbewerb der Filmfestspiele Cannes (14.-25. Mai) teil. Das wurde am Donnerstag ebenso bekanntgegeben wie die Teilnahme von Abdellatif Kechiches "Mektoub, My Love: Intermezzo". Im Wettbewerb ist mit Jessica Hausner und "Little Joe" eine Österreicherin vertreten - und mit Terrence Malicks Jägerstätter-Verfilmung "A Hidden Life" auch ein sehr österreichisches Thema.
"Tarantino ist ein wahres Kind von Cannes"
"Wir haben befürchtet, dass der Film, der erst Ende Juli in die Kinos kommt, nicht fertig sein wird. Aber Quentin Tarantino, der den Schneideraum seit vier Monaten nicht verlassen hat, ist ein wahres Kind von Cannes, treu und pünktlich", so der künstlerische Leiter der Filmfestspiele, Thierry Fremaux.
Der Streifen spielt im Los Angeles des Jahres 1969 und erzählt die Geschichte eines Fernsehschauspielers und seines Doubles. Auch Margot Robbie hat einen Part übernommen - sie verkörpert die Schauspielerin Sharon Tate, die als Hochschwangere von Anhängern Charles Mansons ermordet wurde.
Genau 25 Jahre nach "Pulp Fiction"
"Once Upon a Time... in Hollywood“ soll laut Ankündigung zwei Stunden und 45 Minuten. Der neunte Film des Regisseurs wird in Cannes genau 25 Jahre nach der dortigen Präsentation von "Pulp Fiction" gezeigt, der 1994 die Goldene Palme gewann.
"Mektoub My Love: Intermezzo" von Abdellatif Kechiche, der die Goldene Palme 2013 für "La vie d'Adèle" erhielt, findet sich ebenfalls auf der Liste jener 19 Filme, deren Teilnahme am Wettbewerb bisher bekannt gegeben wurde. "Metkoub My Love: Intermezzo" ist der Nachfolger von "Mektoub, My Love: Canto uno", der 2017 im Wettbewerb bei den Filmfestspielen von Venedig lief.
Die Organisatoren des Festivals von Cannes haben darüber hinaus weitere sieben Filme in die Auswahl aufgenommen, die jedoch nicht im Wettbewerb laufen werden. Darunter findet sich "Lux Aeterna" von Gaspar Noé mit Beatrice Dalle und Charlotte Gainsbourg.
Die Wettbewerbsfilme im Überblick
- Pedro Almodovar: "Dolor Y Gloria" (Pain And Glory)
- Marco Bellocchio: "Il Traditore" (The Traitor)
- Diao Yinan: "Nan Fang Che Zhan De Ju Hui" (The Wild Goose Lake)
- Bong Joon Ho: "Gisaengchung" (Parasite)
- Jean-Pierre Dardenne & Luc Dardenne: "Le Jeune Ahmed" (Young Achmed)
- Arnaud Desplechin: "Roubaix, Une Lumiere" (Oh Mercy!)
- Mati Diop: "Atlantique"
- Xavier Dolan: "Matthias Et Maxime"
- Jessica Hausner: "Little Joe"
- Jim Jarmusch: "The Dead Don't Die"
- Abdellatif Kechiche: "Mektoub, My Love: Intermezzo"
- Ken Loach: "Sorry We Missed You"
- Ladj Ly: "Les Miserables"
- Terrence Malick: "A Hidden Life"
- Kleber Mendonca Filho & Juliano Dornelles: "Bacurau"
- Corneliu Porumboiu: "La Gomera" (The Whistlers)
- Ira Sachs: "Frankie"
- Celine Sciamma: "Portrait De La Jeune Fille En Feu"
- Elia Suleiman: "It Must Be Heaven"
- Quentin Tarantino: "Once Upon a Time... in Hollywood"
- Justine Triet: "Sibyl"
(APA/AFP/Red.)