Wiener Börse am Abend: ATX steigt nur leicht

Tagesgewinne großteils abgegeben, der ATX schließt nach deutlichen Gewinnen im Verlauf nur 0,24 Prozent fester. Finanzwerte gesucht.

Die Wiener Börse hat sich am Freitag mit leichten Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Der ATX stieg 6,42 Punkte oder 0,24 Prozent auf 2.650,32 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund fünf Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.645 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,15 Prozent, DAX/Frankfurt -0,14 Prozent, FTSE/London -1,23 Prozent und CAC-40/Paris -0,88 Prozent.

Nach deutlicheren Gewinnen über weiter Strecken des Handelsverlaufs fiel der Wiener Aktienmarkt am späten Nachmittag wieder in die Nähe seiner Vortagesstände zurück. Auch an anderen Börsen trübte sich die Stimmung im Späthandel etwas ein. Mit Enttäuschung wurde etwa das gemeldete US-Wirtschaftswachstum im ersten Quartal aufgenommen.

Gesucht waren in Wien zu Wochenschluss vor allem Finanzwerte. So stiegen Erste Group nach der Vorlage von Quartalszahlen um 0,84 Prozent auf 33,80 Euro. Mit dem im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent gestiegenen Nettogewinn hat die Bank die Analystenerwartungen übertreffen können. Der Ausblick auf die weitere Entwicklung fiel vorsichtig positiv aus.

Raiffeisen International gewannen 1,09 Prozent auf 37,00 Euro. Vienna Insurance stiegen um 1,62 Prozent auf 37,09 Euro. Gute Nachfrage gab es auch in Immofinanz, die Aktie legte bei hohem Volumen 2,53 Prozent auf 3,24 Euro zu.

Gut aufgenommen wurden am Markt die von Strabag gemeldeten Ergebniszahlen. Die Aktie des Baukonzerns gewann 2,43 Prozent auf 19,85 Euro. Unter den weiteren Gewinnern im prime market fanden sich Verbund mit einem Plus von 1,89 Prozent auf 28,10 Euro.

Unter Druck kamen hingegen Ölwerte: OMV fielen um 1,38 Prozent auf 27,07 Euro. Aktien des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann verloren 3,11 Prozent auf 39,63 Euro. Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich Ölwerte unter den größeren Verlierern.

(APA)

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