Die FPÖ und die Medien: Alter Feind, neues Niveau

Generalsekretär Harald Vilimsky (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fühlen sich in Medienberichten oft unfair behandelt.
Generalsekretär Harald Vilimsky (l.) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fühlen sich in Medienberichten oft unfair behandelt.Reuters

Ist es ehrliche Empörung oder Taktik, wenn die FPÖ den ORF attackiert? Das Verhältnis war nie gut, die Positionen sind nun aber andere.

Irgendwann wird es der Journalistengewerkschaft dann doch zu viel. Die Attacken „gegen die Pressefreiheit, die ein wesentliches Element zur Demokratie ist“, müssen aufhören. Auch der Mediensprecher der ÖVP greift ein: Die Äußerungen des FPÖ-Chefs seien scharf zurückzuweisen. Es sind die 90er-Jahre – und gemeint ist Jörg Haider. Er glaubt, dass die kritische Auslandsberichterstattung von Österreich gesteuert ist, spricht von „kranken Gehirnen einiger Journalisten“ und kündigt an: „Wenn ich etwas zu reden habe, wird in den Redaktionsstuben in Zukunft weniger gelogen.“